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Wer sich für den afrikanischen Kontinent interessiert oder dafür, mit welchen Klischees wir ihn sehen, muss dieses Buch anschauen. Jedesmal, wenn ich es in die Hand nehme, inspiriert es mich neu und ich sehe Neues in den gekonnten Fotos. Warum und wie, habe ich in dieser Buchbesprechung ausgelegt

Hochgezüchtete Mehle, Hefe, die instant aufploppt und viele Zusatzstoffe machen manch heutiges Brot zum schwer verdaulichen Klotz im Bauch. Es geht auch anders, zu haben von der lokalen Bäckerei oder der eigenen Küche. Anleitungen habe ich besprochen.

Ein Pensionierungsprojekt oder einige Vorpensionierungs-Teilprojekte? Dafür eignet sich dieses Wanderbuch. Es ist auch ein Lehrbuch, denn wortwörtlich im Vorbeigehen lässt sich dies und das zum Durchwanderten in Erfahrung bringen. Peter Krebs ist ein guter Schreiber und ein guter Wanderer. Ich kann das Buch nur empfehlen (rechte Spalte).

So, wie sie gewesen sind, könnte man sich die Geschehnisse der Vergangenheit nicht ausdenken, unsere Fantasie würde kaum reichen. "Der Griff nach den Sternen" über unsere hiesige Welt vor 4000 Jahren übertrumpft unser Vorstellungsvermögen bei Weitem und Jakob Wiedmer aus Herzogenbuchsee hat sich vor 150 der Archäologie gewidmet und dafür ein Leben gelebt, das für einen einfachen Bäckerssohn so "nicht vorgesehen" war. Beides eine gute Wochenendlektüre.

Auf völlig unterschiedliche, aber leichtfüssige Art nähern sich zwei handliche Büchlein diesem doch recht komplexen Thema an. Leta Semadeni schreibt feinste Literatur, zwei junge Lesben zeichnen verschiedene Leben auf, in denen es auch um Frauenliebe geht. Beides habe ich für P.S. besprochen.

Sie ist eine Künstlerin der Wildpflanzen, der Kräuter und darin, uns aufzuzeigen, woher sie kommen und wie wir sie verwenden. Nun hat Meret Bissegger ein dickes Buch mit vielen Hintergründen zu "Frühling und Sommer" verfasst - wer es in der Küche hat, findet hier Koch-Inspiration und Hintergrundwissen, dargereicht auf ansprechende Art. Mehr dazu in meiner Buchbesprechung für P.S.

Das Vallemaggia im April hat alles geboten: Schnee in den oberen Tälern und Hügeln, eindrückliche Treppenwege, Feuersalamander, Kirchengeläut, Hängebrücken, geschäftige Vögel ... Der Wanderführer aus dem Rotpunktverlag dazu ist ein Muss, nebst stimmigen Wandervorschlägen vermittelt er leichtfüssig Geschichte und Aktualität für ein umfassendes Erlebnis. Auch zwei weitere Wanderbücher habe ich besprochen.

Mit den Shutdowns ist das Brotbacken in Mode gekommen. ("Was, du hast keinen Sauerteig?"), im Mittelalter war es Gegenstand detaillierter Kartellvereinbarungen und vor tausenden Jahren spielte es eine massgebliche Rolle bei der Sesshaftwerdung. Mehr ...

Von den meisten der fünfzehn Täler, die dieses Buch ruhig, vielfältig und schön vorstellt, haben Sie wohl schon gehört. Manche sind am Rand der Schweiz, andere mittendrin. Irgendwie abseits sind sie und haben sich vieles bewahrt. Es lohnt sich, hinzugehen und es lohnt sich, sie fotografiert anzuschauen und aus gleicher Hand darüber zu lesen. Als Bergtälerliebhaberin begründe ich dies hier.

Die beiden Autoren des Bestsellers "Die Bibel als Geschichte der Menschheit" haben nachgelegt und sich der Frage gewidmet, wie sich ehemals egalitäre Gesellschaften zu den patriarchalen der sogenannten Hochblüte-Gesellschaften entwickelten (Statue eines Herrschers, der sich vor dreitausend Jahren zu Gott erklärte, fotografiert auf einer eindrücklichen Reise ins anatolische Euphrat-Gebiet) und die Genesis bis heute nachwirken kann. Ich finde: eine bedenkenswerte Lektüre und begründe dies hier.

Corona stand diesem Kochbuch Pate und war Auslöser für ein in jeder Hinsicht wunderbares Kochbuch. Nur schon daran zu denken, macht gute Laune. In weniger als einer Stunde zaubert frau oder man Feines auf den Tisch, das Seele und Körper wärmt. Und vielleicht folgt man der Empfehlung der Autorin, gleich noch ein zwei Portionen mehr für eine Nachbarin zuzubereiten. Warum mir das Kochbuch so gefällt, lesen Sie hier

Mit der Abstimmung um die elektronische ID erreichte die politische Tech-Diskussion eine breitere Öffentlichkeit. Was hingegen vielen nicht bewusst ist, sind die verwinkelten Wege bis die für die vielen Daten notwendigen Zentren einen Ort fanden und warum der Ort ist, wo er ist. Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe hat ihre Erkenntnisse in einem durchaus anspruchsvollen Sammelband veröffentlicht und eine inspirierende wie auch schöne Ausstellung geschaffen: Mein Bericht.

Der etwas andere Kalender - anlässlich der Abstimmung zum Stimm- und Wahlrecht beginnt er am 7. Februar - hat mich gefreut. Für den Artikel über dessen Entstehungs(hinter)gründe habe ich für P.S. einen Blick in den Nachbarkanton getan, nachzulesen hier.

Sein Traum ist es, bis 2030 HIV auszurotten. Prof. Jan Fehrs Berufung gilt übertragbaren Krankheiten. Eine davon bestimmt seit einem Jahr auch das Geschehen im Zentrum für Reisemedizin, dem er vorsteht. Dort testen sie auf Covid-19, beraten, forschen und impfen. Die Eröffnung des renovierten, vergrösserten und neu organisierten Zentrums musste Jan Fehr dagegen verschieben. Die ganze P.S.-Reportage hier.

Die Zürcher Geriatrie-Professorin hat wie jedes Jahr die Grossen ihres Fachs nach Zürich geholt - 2020 in die fast leere Uni-Aula bzw. vor die Kamera. Da erklärten sie eines Mittags zum Beispiel, was gut hören mit Reduktion des Demenzrisikos zu tun hat. Dazu und was habe ich einen Artikel im Zürcher P.S. geschrieben

Ein zehnjähriges Forschungsprogramm der Stadt Zürich geht zu Ende, unter anderem mit einer Verbrauchsstudie von Haushalten in städtischen Gebieten. Dazu habe ich einen Artikel im Zürcher P.S. geschrieben. 

Als könnte sie kein Wässerchen trüben, schaut die angejahrte Dame mit den rosigen Wangen freundlich in die Kamera. Dabei hatten die linguistischen Analysen von Luise F. Pusch zu meinen Zeiten an der Uni für Aufruhr gesorgt. Zum 75. Geburtstags hat Madeleine Marti einen Film über sie veröffentlicht (gratis hier ansehen), "um das Leben und die Leistung dieser gescheiten Frau festzuhalten, aber auch zu zeigen, dass sich die Gesellschaft verändert." Mich hat vor mehr als drei Jahrzehnten mit diese grande Dame inspiriert, meine Dissertation in der weiblichen Form zu schreiben. Die Männer waren selbstverständlich mitgemeint. Der Aufruhr und die Frage an "Doktormutter" Prof. Dr. Heidi Schelbert-Syfrig, warum sie mir das "durchgehen liess", erstaunte mich denn doch. Mehr über Luise F. Pusch in meinem Artikel fürs Zürcher P.S.

Die Corona-Pandemie stellt vieles in Frage und das Wort Krise geht durch viele Köpfe und Herzen. Frühere Krisen prägen uns heute mehr, als uns bewusst ist. Stefan Keller zeichnet dies trefflich in 200 Jahre Arbeitsgeschichte des Kantons Thurgau nach - es hätte ebenso gut ein anderer Kanton sei können, lässt uns die Schweiz und den Thurgau besser verstehen. Eine Besprechung.

Hut ab vor dem Institut für Kommunikation und Führung, welches Mitte März null Komma plötzlich den Unterricht in den virtuellen Raum verlegt hat. In meinem Fall ist daraus eine durchaus positive Erfahrung geworden. Hier lesen Sie übers Wie.

Das Virus ist farbenblind, aber die Folgen treffen die Bevölkerungsgruppen sehr unterschiedlich. Das muss weder sein noch macht das Ausmass für irgendjemanden Sinn. Die ökonomische Theorie hat dazu besseres zu sagen als «Durchseuchung» und mehr als «Eigenverantwortung». Das habe ich im Zürcher PS kurz ausformuliert. Vielleicht hat es ja auch in der Schweiz Supervermögende, die sich diese Gedanken machen? 

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