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Claudia Nielsen

Dr.oec.publ.

Büro für Schnittstellen zwischen Politik und Wirtschaft

Damit zusammen kommt, was zusammen gehört: Büro für Schnittstellen

Vernetzen, zusammenbringen, Brücken bauen: Das ist meine Leidenschaft. Meine Kompetenz. Und mein Angebot. Denn als erfahrene Ökonomin und Politikerin arbeite ich dort, wo Kraft und Dynamik, neue Wege und nachhaltige Erfolge entstehen – an Schnittstellen. An der Nahtstelle zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. Und an der Schnittstelle zwischen Vision und Aktion, Strategie und Umsetzung:

  • Online-/Telefon-Coaching und -Sparring (Deutsch, Englisch, Französisch). Auf Wunsch auch vor Ort.
  • Transfer zwischen Politik und Wirtschaft und ganz allgemein zwischen verschiedenen (Arbeits-)Kulturen.
  • Projekte und Konzepte in Gesundheitsversorgung, Alterspolitik (alt und lustig), Umwelt, Mobilität, Energie.
  • Texte und Referate zu Wirtschaftspolitik, Fairbanking, nachhaltige Investments. Beispiele im Blog.
  • VR- und Stiftungsratsmandate.

Bei Bedarf arbeite ich mit spezialisierten Fachleuten aus meinem Netzwerk zusammen.

Eckpunkte meines Lebenslaufs

Als ehemalige Stadträtin von Zürich (Gesundheitsvorsteherin), Verwaltungs- und Stiftungsrätin sowie Geschäftsführerin habe ich beides: Einen breiten Leistungsausweis. Und ein umfangreiches Netzwerk. Die wichtigsten Meilensteine meiner Karriere, Punkt für Punkt:

2019 -

Inhaberin Büro für Schnittstellen zwischen Politik und Wirtschaft

2010 - 2018: 

Stadträtin von Zürich (Exekutive), Vorsteherin Gesundheits- und Umweltdepartement. Zuständig für die Stadtspitäler, Pflegezentren, Alterszentren, Alterswohnungen, Gesundheitsdienste und Umwelt- und Gesundheitsschutz.

1999 - 2010:

Inhaberin Büro für Schnittstellen zwischen Politik und Wirtschaft: Coaching, Mediation, Öffentlichkeitsarbeit u.a.m. Verwaltungsrätin Hauptgasse 79 AG Solothurn, Präsidentin Genossenschaft Hotel Bergalga, Vorstandsmitglied ABZ Allgemeine Baugenossenschaft Zürich, Geschäftsführerin Oikocredit Deutsche Schweiz

1999 - 2008:

Verwaltungsratspräsidentin Alternative Bank Schweiz (1999 VR-Mitglied, 2000 VR-Vizepräsidentin)

1994–2010:

Gemeinderätin Stadt Zürich, acht Jahre Fraktionsvorstand, drei zweijährige Spezialkommissions-Präsidien, viele gewonnene Abstimmungen. Schwerpunkte: Verkehr, Tiefbau-, Ver- und Entsorgung, Grün- und Freiräume, Energie, Sicherheit

1993–1999:

Parteisekretärin (Geschäftsführerin) Sozialdemokratische Partei Stadt Zürich

1987–1992:

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Assistentin Sozialökonomisches sowie Geographisches Institut Universität Zürich

Aus- und Weiterbildung

Geboren bin ich in Südafrika, eingewandert als Kleinkind ins St. Galler Rheintal und in die Schulen gegangen in Thalwil, Rüschlikon und Zürich.
Einen Lebenslauf sende ich Ihnen auf Anfrage gerne zu oder gebe Ihnen Referenzen an. 

Überfachlich und persönlich

Ich wandere fürs Leben gerne. Und das sagt eigentlich fast alles.

Denn Wandern – das ist entdecken, sich bewegen und Ziele erreichen. Mit einem Plan und Durchhaltevermögen. Und mit der nötigen Musse, sich auf Neues wirklich einzulassen. Doch wandern, das kann man nicht nur über Stock und Stein, sondern auch in Kulturen. Da setze ich meine Sprachaffinität ein (auch Swahili und Arabisch habe ich mal gebüffelt) und geniesse neue Begegnungen. Kulturen können für Länder stehen, zum Beispiel Südafrika und die Schweiz. Oder Organisationen. Mentalitäten. Menschen. Und natürlich Küchen. 

Das Schöne dabei, besonders für die Wanderin: Kulturen, Landschaften, Menschen und Herausforderungen ändern sich mit jeder Etappe. Und diese Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten – neue Wege zu finden, Hürden zu überwinden, Menschen mitzunehmen und am Abend müde und glücklich das gesteckte Ziel zu erreichen – das ist es, was ich kann. Und liebe. Privat. Beruflich. Und vielleicht bald gemeinsam mit Ihnen.

Corona und Ökonomie

Natürlich beschäftigt das Thema auch mich - als Ökonomin auch aus wirtschaftspolitischer Perspektive. Lesen Sie hier ...

Onlinecoaching? Präsenz- oder Videounterricht?

Was stimmt für Sie? Telefon, Videocall, Treffen in Ihrem Sitzungszimmer, meinem Sitzungszimmer oder auf neutralem Terrain? Meine Erfahrung: Es kommt gar nicht so drauf an und ich richte mich nach Ihren Vorlieben. Für die einen stimmt das, für die anderen ist jenes besser.

Die guten Erfahrungen während der Pandemie-bedingten Einschränkungen haben mich bestärkt, das Online-Format vermehrt einzusetzen

Meine Weiterbildung wurde zudem abrupt vom Kursraum ins Home Office verlegt. Das hatte durchaus Vorteile und ich habe eine Art Leitfaden darüber verfasst.

Lesen und austauschen.

Bücher zu lesen gehört zum Leben, oder? Gelegentlich stelle ich hier eins vor. Wenn Sie das Besprochene anders wahrgenommen haben, interessiert mich Ihre Sicht.

Thomas Piketty

Vor «Corona» geschrieben und übersetzt präzis erschienen, als «Corona» die Schweiz zu drastischen Massnahmen zwang, bildet dieser 1300 Seiten schwere Wälzer eine unerwartet passende Basis um zu verstehen, wie sich gerade in dieser Zeit die weltweite Ungleichheit für so viele schmerzhaft zeigt und ohne Massnahmen zunehmen wird. Leichte Kost ist es nicht, eine Woche lang habe ich mich in die Lektüre von «Kapital und Ideologie» vertieft. Meine Besprechung ist im Juni in der Zürcher Zeitung P.S.erschienen, ebenso der Bericht über die Diskussion mit ihm in kleiner Runde Mitte März.

Ernst Frischknecht

Christine Loriol hat sein Leben und Wirken facettenreich und angenehm unkonventionell geschildert und geistreich ins Zeitgeschehen eingeordnet

Ausserberuflich mag ich ...

Wandern

Zu den Krönungen meiner Auszeit gehörte die Grande Traversata delle Alpi, drei Monate durch den Westteil des italienischen Alpenbogens. Nebst der Schön- und Wildheit der Landschaft und der Freundlichkeit der Menschen haben mich Dichte und Lesbarkeit der Geschichte in Bann gezogen.

Die bergige Schweiz und die angrenzenden Alpen lerne ich auf Wochend- oder mehrtätigen Weitwanderungen immer besser kennen. Auf Tageswanderungen erkunde ich Orte, wo ich rasch mit dem öffentlichen Verkehr hinkomme. Fragen Sie mich nach meinem Wochenendtipp (inkl. Spazier-Version)!

Kochen

und Essen gehören ebenfalls zu meinen Leidenschaften. Passend zum Alters-Blog habe ich ein einfaches Lieblingsrezept als pdf herausgeschrieben. Ich sende es Ihnen gerne.

Mailing

Wenn Sie gelegentlich von mir hören möchten, abonnieren Sie hier mein Mailing.

Nachgedacht und aufgeschrieben: Mein Blog zu Wirtschaft, Gesundheit, Umwelt und dem bunten Leben.

Vom Kursraum an den Küchentisch

Hut ab vor dem Institut für Kommunikation und Führung, welches Mitte März null Komma plötzlich den Unterricht in den virtuellen Raum verlegt hat. In meinem Fall ist daraus eine durchaus positive Erfahrung geworden. Hier lesen Sie übers Wie.

Unerwartete Aktualität: Ungleichheit hat Folgen.

Würde ich behaupten, jede Minute der Lektüre sei reines Vergnügen gewesen, würde ich lügen. Die im Frühling 2020 erschienene deutsche Übersetzung von Professor Pikettys Wälzer «Kapital und Ideologie» ist mehr als 1300 Seiten schwer. Die sorgfältige Lektüre und die Besprechung auf engem Raum nahm eine Woche in Anspruch. Motiviert hatte mich der, aus meiner Sicht auch kritische, Austausch mit ihm am 11. März 2020 - mein Bericht lässt sich in der Zürcher Zeitung P.S. nachlesen. 

Auf viele drängenden Fragen skizziert Piketty Ansätze ökonomisch nachvollziehbarer Antworten und untermauert sie mit grosser Datenfülle. Die Lektüre kann der Sprache und der Länge wegen zur Disziplinfrage werden, aber sie lohnt sich letztendlich. Vor allem zeigt sie auf, dass die vergleichsweise tiefe Ungleichheit von 1950 - 1990 von wirtschaftlichem Erfolg gekrönt war - und die Zunahme der Ungleichheit hohes Potential hat, allen zu schaden. Was, namentlich die Sozialdemokratie dagegen tun könnte und was sie in den letzten Jahrzehnten verpasst hat, legt er ebenfalls nachvollziehbar dar. Für mich als Sozialdemokratin so, dass es mir wirklich zu denken gab.

Meine zusammengefasste Sicht des Werkes ist in der Zeitung P.S. im Juni 2020 erschienen.

Corona und Ökonomie

Das Virus ist farbenblind, aber die Folgen treffen die Bevölkerungsgruppen sehr unterschiedlich. Das muss weder sein noch macht das Ausmass für irgendjemanden Sinn. Die ökonomische Theorie hat dazu besseres zu sagen als «Durchseuchung» und mehr als «Eigenverantwortung». Das habe ich im Zürcher PS kurz ausformuliert. Vielleicht hat es ja auch in der Schweiz Supervermögende, die sich diese Gedanken machen? 

Kontakt und Impressum

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